Die technische Grundlage bildet ein datenbankgestützter Prozess, bei der Produktspezifikationen über eine Anfrage als strukturierte Daten bereitgestellt werden. Diese Daten werden im Frontend verarbeitet und in eine visuelle Darstellung überführt. Die bisherige Abhängigkeit von vorgerenderten HTML-Dateien entfällt vollständig. Stattdessen wird die gesamte Darstellung zur Laufzeit erzeugt. Dies ermöglicht eine klare Trennung zwischen Datenhaltung, Logik und Präsentation.
Ein zentraler Bestandteil der Umsetzung ist die Wiederverwendbarkeit der Logik. Die Funktionen zur Darstellung und Verarbeitung der Spezifikationen wurden weitgehend in ein eigenständiges Package überführt. Dieses kann unabhängig von der konkreten Anwendung eingesetzt und weiterentwickelt werden.
Besonders die Umsetzung der PDF-Generierung profitiert von den nun verfügbaren vollständigen strukturierten Produktdaten. Die Erzeugung von PDF-Datenblättern basiert auf einer eigenständigen Library, die direkt auf den strukturierten Artikeldaten arbeitet und sowohl im Client als auch im Backend ausgeführt wird. Je nach Anwendungsfall greift das System auf dieselbe Logik zurück, nutzt jedoch unterschiedliche Ausführungsorte. Wird ein einzelnes PDF durch Nutzer:innen erzeugt, erfolgt die Generierung direkt im Client. Sollen hingegen mehrere Dokumente gleichzeitig erstellt werden, übernimmt ein Backend-Service diesen Prozess, generiert die PDFs serverseitig und stellt sie gebündelt als Download in Form eines ZIP-Archivs bereit.
Der entscheidende Vorteil liegt darin, dass in beiden Fällen identische Logik und dasselbe Package verwendet werden. Es sind keine zusätzlichen Rendering-Mechanismen oder browserbasierten Workarounds notwendig. Insbesondere entfällt der Einsatz von Headless-Browsern, was die Komplexität reduziert, die Ausführung beschleunigt und die Fehleranfälligkeit deutlich verringert.