Von der Konzeption zum fertigen Design: Self-Service-Hosting einfach gemacht für dataforest

Zusammen mit dataforest haben wir eine Self-Service-Hosting-Lösung gestaltet, die Nutzer:innen eine eigenständige Verwaltung ihrer Server ermöglicht – unkompliziert, sicher und skalierbar. Im partnerschaftlichen Dialog entstand ein UX-Konzept, das auf einem modularen Designsystem basiert und Nutzer:innen gezielt durch den gesamten Einrichtungsprozess begleitet. Innerhalb von zweieinhalb Monaten schufen wir damit die Grundlage für eine nachhaltige und kontinuierlich erweiterbare Anwendung.

Client
dataforest
Year
2025
Tools
Figma
Klickmeister
Finn Maybauer

Finn Maybauer

Carlos Bystron

Carlos Bystron

Ausgangslage: Starke technische Vision trifft auf UX-Expertise

dataforest kam mit einer durchdachten technischen Konzeption auf uns zu und suchte gezielt nach einem Partner, der die UX- und UI-Gestaltung für eine neue Self-Service-Lösung übernimmt. Die Herausforderung bestand darin, eine Plattform zu gestalten, die ohne individuelle Betreuung durch ein Support-Team funktioniert und Nutzer:innen ermöglicht, Server einfach, sicher und selbstständig bereitzustellen. Die Vision und Architektur standen bereits fest, unser Auftrag war es, daraus eine User Journey zu entwickeln, die diese technologische Stärke unmittelbar erlebbar macht und dabei eine ebenso hohe Usability wie Skalierbarkeit gewährleistet.

Projektziele: Selbstständigkeit und Sicherheit im Fokus

Zentrale Anforderungen an die neue Lösung waren ein vollständig selbst steuerbarer Onboarding-Prozess, eine intuitive Serververwaltung sowie ein wirtschaftlich tragfähiges Preismodell. Für die Nutzer:innen der Self-Service-Hosting-Plattform von dataforest sollte der Einstieg barrierearm, ohne frühzeitige Zahlungsdatenabfrage und mit klarer Hilfestellung beim Ressourcenbedarf erfolgen. Besonderes Augenmerk galt dem Sicherheitsaspekt: Als deutsches Unternehmen mit Spezialisierung auf die Abwehr von DDoS-Angriffen hebt sich Dataforest hier deutlich von internationalen Anbietern ab. Diese Stärke sollte im Gestaltungsprozess an mehreren Stellen der Nutzerreise gezielt sichtbar gemacht werden.

Zusammenarbeit: Enge Abstimmung zwischen Design und Domain-Know-how

Unsere Aufgabe konzentrierte sich ausschließlich auf die Gestaltung der Softwareoberfläche und der Nutzerführung, während die technische Entwicklung intern bei dataforest lag. In enger, regelmäßiger Abstimmung verbanden wir unsere UX- und UI-Expertise mit dem tiefen Domainwissen des dataforest-Teams. Dabei profitierte die Zusammenarbeit auch von unserem eigenen praktischen Hintergrund im Bereich DevOps, der uns half, Nutzeranforderungen besonders präzise zu verstehen und praxisnah zu gestalten. Der partnerschaftliche Dialog prägte das Projekt entscheidend und führte zu einer sehr dynamischen, konstruktiven Arbeitsweise.

Neben den final gestalteten Screens wurden auch kommentierte Komponenten in allen verfügbaren Zuständen übergeben – beispielsweise bei Fehlermeldungen oder wenn eine Komponente aktiv ausgewählt ist.

Methodik: Konzeptionsphase mit menschenzentrierter Gestaltung

Zu Beginn stand eine strukturierte "Conceptual Design"-Phase, in der gemeinsam Nutzungsziele, wirtschaftliche Anforderungen und Sicherheitsaspekte analysierten und in ein Navigations- und Inhaltsmodell überführten wurden. Dieses Wissen hielten wir in einem digitalen Whiteboard fest, das allen Beteiligten als gemeinsamer Bezugsrahmen diente. Auf dieser Grundlage entwickelten wir ein modulares Designsystem, welches eine vollständig responsive Systemgestaltung ermöglicht und sowohl einen Dark- als auch einen Lightmode beinhaltet. Die Gestaltung nutzte definierte Variablen und Komponenten, um eine nahtlose und effiziente Übergabe an die technische Umsetzung sicherzustellen.

Herausforderung und Weiterentwicklung: Balance zwischen Vision und MVP

Die größte Herausforderung lag darin, die ambitionierte Gesamtvision von dataforest mit der Notwendigkeit eines fokussierten MVPs zu vereinen. Im Verlauf der intensiven Zusammenarbeit entstanden zahlreiche neue Ideen und Erweiterungen, die jedoch strukturiert in einem gepflegten Backlog gesammelt und für spätere Projektphasen priorisiert wurden. Dank eines agilen Vorgehens und wöchentlicher Jour-Fixe gelang es, die Gestaltung in nur etwa zehn Wochen zur Marktreife zu bringen und gleichzeitig die Grundlage für eine langfristige Weiterentwicklung der Self-Service-Hosting-Plattform von dataforest zu legen.

Insights into the project